Du fühlst dich verloren in agilen Projekten?
Stress, Unsicherheit, Überforderung oder Frust in agilen Projekten sind kein persönliches Versagen – oft liegen die Ursachen in den Arbeitsbedingungen.
Mit arbeitspsychologischen Methoden setze ich genau hier im Coaching an, mit dem Ziel, dass du deine Arbeit wieder als sinnvoll und wirksam erlebst und dabei gesund bleibst.

Business Psychologie statt agile Buzzwords
Professionelle Haltung
Fundierte Ausbildung und absolute Vertraulichkeit für dein Anliegen
Praktische Expertise
Langjährige Erfahrung in agilen Projekten und persönlichem Coaching
Publiziertes Vorgehen
Veröffentlichungen in Springer Nature und Training aktuell
Kennst du das aus deinem Arbeitsalltag?
Herausforderungen wie diese sind typisch für Menschen in agilen Rollen. Häufig liegt die Ursache nicht in der Person, sondern in den Arbeitsbedingungen.
Fehlende Orientierung
Dein Umfeld stellt überhöhte und widersprüchliche Erwartungen an dich. Du weißt nicht, wonach du dich richten sollst und wie du allen gerecht werden kannst.
Fehlende Ressourcen
Du sollst viel bewirken, doch dir fehlen die nötige Ressourcen, wie Rückendeckung, um Entscheidungen durchzusetzen, oder Zeit, um Aufgaben zu erledigen.
Stress und Selbstzweifel
Die vielen Herausforderungen in deinem Umfeld gehen nicht spurlos an dir vorbei. Du fühlst dich überfordert und allgemeine Tipps und Ratschläge helfen dir nicht weiter.
Bedingungen verstehen.
Handlungsfähig werden. Zuversicht gewinnen.
Viele Menschen in agilen Projekten spüren, dass etwas nicht stimmt – ohne es klar benennen zu können. Andere wissen woran es liegt, aber glauben, nichts verändern oder nicht damit umgehen zu können.
Wir machen gemeinsam sichtbar, welche Arbeitsbedingungen für dich schwierig sind, welche Spielräume du hast und wie du deine persönlichen Stärken einbringen und weiterentwickeln kannst.
Das entlastet und gibt dir Zuversicht.
Drei Betrachtungswinkel für wirksame Veränderungen
Manchmal ist das Anliegen klar: ein akuter Konflikt, eine kritische Entscheidung oder eine belastende Situation. In diesen Fällen kann ein direkter Einstieg sinnvoll sein, um kurzfristig Klarheit zu schaffen und handlungsfähig zu werden.
Oft ist es jedoch schwieriger. Etwas passt nicht oder fühlt sich widersprüchlich an. Es ist nicht offensichtlich, woran es genau liegt und wo du sinnvoll anzusetzen kannst. In solchen Situationen hilft eine strukturierte Standortbestimmung aus unterschiedlichen Blickwinkeln. So erkennst du die entscheidenden Faktoren und Zusammenhänge und kannst aus unterschiedlichen Ansatzpunkten diejenigen wählen, die dir am meisten zusagen.
Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob ein direkter Einstieg passt oder welcher der folgenden Betrachtungswinkel für deine Situation besonders hilfreich ist.
Arbeitsbedingungen
Oft hat das Problem mehr mit deinen Arbeitsbedingungen als mit dir selbst zu tun.
Unklare Zuständigkeiten, widersprüchliche Erwartungen, hoher Zeitdruck, ständige Unterbrechungen oder fehlender Einfluss sind typisch. Manchmal sind die Probleme offensichtlich, aber oft auch versteckt hinter agilen Praktiken.
Wir analysieren diese Bedingungen strukturiert und leiten Ressourcen, Probleme und Ansatzpunkte ab.
Persönliche Muster
Um mit Druck umzugehen, reagieren Menschen mit unterschiedlichen Mustern.
Energiezehrende Muster sind häufig Perfektionismus trotz unerfüllbarer Vorgaben, ständiges Grübeln, Konfliktvermeidung, alles allein tragen wollen oder Rückzug, obwohl es grundsätzlich Lösungsmöglichkeiten gäbe.
Wir schauen in Ruhe auf deine Muster, auf die hilfreichen, und auf die, die du ändern möchtest.
Wohlbefinden
Arbeitsbedingungen und deine persönlichen Muster wirken direkt auf dein Wohlbefinden.
Kurzfristig fühlst du dich beispielsweise erleichtert nach einer erfolgreich bewältigten Deadline oder erschöpft nach vielen Meetings. Langfristig baust du Sicherheit und Kompetenz auf oder du erlebst anhaltenden Stress und Frustration.
Hier schauen wir: Wie geht es dir gerade – und was kannst du tun, um stabil und gesund zu bleiben.
Ich heiße Nico Fritz
Wirtschaftspsychologe (M. Sc.).
Wie belastend agile Arbeit sein kann, wurde mir in dem Moment klar, in dem ein hochkompetenter, engagierter Kollege in einem Projekt stressbedingt plötzlich längerfristig ausfiel. Einer, dem eigentlich nichts hätte „passieren dürfen“. Dieses Erlebnis hat mich geprägt.
Seit vielen Jahren arbeite ich selbst in agilen Rollen, als Trainer und führe Gespräche mit Menschen in anspruchsvollen Arbeitskontexten. Ich helfe Menschen, die unter schwierigen Arbeitsbedingungen leiden und die oft nicht genau benennen können, woher der Druck kommt.

Strukturiertes Vorgehen – anpassbar an dein Anliegen.
Die Schwierigkeiten in agilen Rollen liegen oft weniger an dir selbst, sondern an den komplexen Rahmenbedingungen. Lösungen, die nur bei dir ansetzen – mehr Anstrengung, mehr Weiterbildung oder stundenlange Online-Recherchen – greifen daher zu kurz. Vielleicht hast du einige schon ausprobiert, bist nicht weitergekommen und nun noch mehr frustriert.
Lass uns einen anderen Weg gehen, orientiert an diesen fünf bewährten Etappen, die wir individuell an dein Anliegen anpassen.
Zu Beginn verschaffen wir uns einen strukturierten Überblick über deine aktuelle Situation – mit Gesprächen, fundierten Fragebögen und, bei Bedarf, ergänzenden Tools aus der Wirtschaftspsychologie. Menschen in belastenden Arbeitsbedingungen haben oft nur ein einzelnes Problem im Fokus, während das größere Bild aus dem Blick gerät. Hier sortieren wir: Welche Rahmenbedingungen prägen deinen Alltag? Wo verlierst du Energie? Wo liegen ungenutzte Stärken? Was kannst du beeinflussen? Die Standortbestimmung schafft schnell Klarheit, wo zuvor lange nur das diffuse Gefühl war, dass irgendetwas nicht passt.
Auf Basis dieser Standortbestimmung identifizieren wir konkrete Hebel: Wie kannst du deine Arbeitsbedingungen aktiv gestalten, beispielsweise indem du unausgesprochene Erwartungen diskutierst oder unerreichbare Ziele neu verhandelst?
Welche persönlichen Kompetenzen kannst du nutzen oder weiter aufbauen? Beispielsweise kannst du lernen, auch unter Druck „Nein" zu sagen oder mit unvermeidlichem Stress besser umzugehen.
Dabei geht es nicht um Wunschdenken, sondern um realistische Handlungsmöglichkeiten, die zu dir und deinem Umfeld passen.
In dieser Phase gehst du deine zentralen Herausforderungen aktiv an. Du planst konkrete Schritte, stärkst deine persönlichen Kompetenzen und reflektierst, was funktioniert – und was nicht. Wir entwickeln gemeinsam Strategien, üben schwierige Gespräche in einem geschützten Rahmen und ich begleite dich mit klarem, ehrlichem Feedback. Viele Menschen erleben in dieser Phase, wie viel Einfluss sie tatsächlich haben – und wie viel Kraft darin liegt, die eigene Situation wieder bewusst zu gestalten. Es geht dabei nicht um perfekte Lösungen oder ideale Arbeitsbedingungen, sondern darum, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und zu spüren: Ich kann für mich einstehen und etwas verändern!
Coaching hat ein definiertes Ziel und soll keine Dauerschleife sein. Gegen Ende halten wir inne und betrachten: Was hast du erreicht? Was nimmst du für ähnliche Situationen in Zukunft mit? Ziel ist nicht Perfektion, sondern dass du dich auch bei zukünftigen Herausforderungen auf deine neu erworbenen Kompetenzen verlassen kannst – auch und gerade wenn es wieder schwierig wird.
Beispiele aus der Praxis
Hier siehst du typische Ausgangslagen, meinen Ansatz und mögliche Ergebnisse. Die Beispiele stehen für wiederkehrende Anliegen – nicht für einzelne Personen. Details sind bewusst anonymisiert.
Erwartung ohne Mandat
Ein Agile Coach ist neu in der Rolle und trifft auf hohe, widersprüchliche Erwartungen. Er hat kaum Einfluss. Misserfolge führen zu Schuldgefühlen.
Wir machen Erwartungen, Stakeholder und zu geringe Einflussmöglichkeiten sichtbar.
Entlastung von eigenen Schuldgefühlen und ein klarer Hebel: Mandat und Rückendeckung neu verhandeln.
Expertin für Alles
Eine Entwicklerin ist einzige Expertin, Vertretung des Product Owners und Ansprechpartnerin Nr. 1 für Alles und Jeden. Die Überlastung führt zum Ausfall.
Wir identifizieren Ressourcen und kritische Punkte, insbesondere das „nie etwas abschließen können“.
Entlastung durch klare Grenzen und Fokus auf interessante Themen. Verringerte Unterbrechungen durch abgesteckte Nicht-Erreichbarkeit.
Authentisch unter Druck
Ein Product Owner startet in ein neues Unternehmen. Er zweifelt, ob authentisches Auftreten in der neuen Kultur möglich ist.
Wir klären, was wichtig ist und experimentieren, wie eigene Werte praktisch gelebt werden können.
Möglichkeiten und Grenzen sind erprobt. Mehr Klarheit und Ruhe bei den eigenen Entscheidungen und ein eigener Weg in der neuen Rolle.
Häufige Fragen
Die Kosten hängen vom Umfang und dem Einsatz ggf. kostenpflichtiger Diagnostik-Fragebögen ab. Im Erstgespräch klären wir, was für dich passt und du bekommst eine transparente Empfehlung.
Ich biete ein Einstiegspaket: Standortbestimmung für 349 € (Gesamtpreis, keine USt. nach §19 UStG), mit Fragebögen zu Arbeitsbedingungen, persönlichen Mustern und Wohlbefinden plus zwei Coaching-Terminen. Du erhältst eine Übersicht deiner aktuellen Situation und mehrere Ansatzpunkte.
Eine nachfolgende Umsetzungsbegleitung ist genauso möglich wie ein vertiefter Blick auf deine persönlichen Muster.
Üblich sind 2–8 Sitzungen à 60 Minuten im 1- bis 2-Wochen-Intervall.
Das Einstiegspaket sorgt oft für Aha-Momente, die schon ausreichen, damit du selbst etwas verändern kannst. Wenn du möchtest, begleite ich dich auch längerfristig, beispielsweise als Vorbereitung auf schwierige Gespräche oder für einen vertieften Blick auf deine persönlichen Muster.
Den Umfang besprechen wir vorab und transparent.
Online, per Video-Call.
Du kannst bequem von zu Hause oder aus dem Büro teilnehmen. Ideal ist eine ruhige Umgebung, in der du offen sprechen kannst.
Coaching ersetzt keine Therapie.
Ich biete Coaching mit Fokus auf agile Arbeitsbedingungen und deine persönlichen Muster im Umgang damit. Ich biete keine Psychotherapie an und behandle keine psychischen Erkrankungen.
Coaching, als Ergänzung zu einer Psychotherapie, kann sinnvoll sein – wichtig sind klare Zuständigkeiten, Ziele und eine gute Abstimmung.
Wenn du in Behandlung bist, sprich das im Erstgespräch gern an. Dann können wir gemeinsam klären, ob Coaching in deiner Situation passend ist und den Rahmen klar definieren.
Bei akuten oder stark belastenden Symptomen ist therapeutische oder ärztliche Unterstützung der richtige Weg.
Nein.
Ich habe viele agile Projekte begleitet, in denen die Arbeitsbedingungen sehr gut waren und Menschen exzellente Ergebnisse und persönliche Erfolge erzielt haben.
Zudem ist „Agile“ nicht so neu, wie es oft wirkt: Viele Prinzipien greifen valide arbeitspsychologische Erkenntnisse auf, die seit Jahrzehnten bekannt sind.
Kritisch wird es meist in der Umsetzung. Agile gibt viel Freiheit in der Gestaltung von Arbeit. Dadurch steigt das Risiko, dass einzelne Personen sehr viel leisten sollen und dabei kaum Ressourcen zur Verfügung haben. Dieses Ungleichgewicht wird oft zusätzlich erschwert, weil Probleme hinter schwammigen Begriffen versteckt werden oder als individuelles Versagen umgedeutet werden – etwa als „fehlende Ownership“ oder „falsches Mindset“.
Ja.
Neben Einzelcoaching unterstütze ich auch Teams und Organisationen – etwa, um in festgefahrenen agilen Teams oder Projekten die richtigen Ansatzpunkte zu finden.
Schreib mir dafür kurz den Kontext (Team/Organisation, Ausgangslage, Ziel) und lass uns sprechen.
Wenn deine Frage hier nicht beantwortet wurde oder du ein individuelles Anliegen hast, melde dich gerne bei mir. Nutze dafür einfach das Kontaktformular oder wende dich direkt an mich – ich nehme mir Zeit für dein Anliegen und melde mich zeitnah zurück.
Erstgespräch
30 Minuten · Online · ohne Honorar
Im Erstgespräch klären wir dein Anliegen und prüfen gemeinsam, ob Coaching für deine Situation sinnvoll und passend ist.
Du erhältst eine erste fachliche Einschätzung und ich zeige dir, wie eine mögliche Zusammenarbeit aussehen kann.
Oft hilft schon dieses Gespräch, deine Situation etwas zu sortieren und erste Ansatzpunkte zu sehen – ohne dass du sofort etwas umsetzen musst.
Das Erstgespräch ist für dich unverbindlich und ich erhebe kein Honorar.
Anschließend entscheidest du gut informiert und in Ruhe, ob und wie wir gemeinsam weitermachen.